17.01.-19.01.

19 01 2010

Accra
Km: plus die letzten 40 Kilometer dieser Reise…
Accra ist eine riesige Stadt mit einer 24 stündigen Rush Hour, in der 10 Kilometer zu einer 2-3 stündigen Reise werden können!!
Nach Mali und Burkina sind die Supermärkte und Shops hier unglaublich, es gibt Käse, Schokolade und alles ist europäisch angehaucht.
Die Taxifahrten sind eine Herausforderung, da die Conductor die Namen der Orte so schnell herausschreien, dass man sie kaum versteht und man öfters das richtige Taxi verpasst!!
Häufiger erleben wir in den Bussen und Taxis Prediger und Salbenverkäufer die mit lauter Stimme Gott oder ihre Salbe anpreisen und von deren Stimme es kein Entkommen gibt!!
Auch Kirchenlieder sind in den Bussen äußerst beliebt und so kann eine Busfahrt zu einem kleinen Gottesdienst werden, in dem die Leute beten, laut mitsingen oder sogar im Gedränge des Busses zu tanzen versuchen!!
Und nun sehe ich auch zum ersten Mal die berühmten Särge von Ghana, hier werden die Menschen häufig nicht in einem einfachen Holzsarg beerdigt, sondern in einem extra gestalteten Sarg, der ihrem Beruf oder ihren Vorlieben entspricht.So kann ein Fischer seine letzte Ruhestätte in einem Sarg in Form eines Miniaturbootes finden, ein reicher Mann in einem Mercedessarg, oder in einem Fisch, Zebra oder Flugzeug!!
Die letzten Tage vergehen wie im Flug, ich erlebe die Fußballbegeisterung der Ghanaer beim African Nation Cup, der alle Strassen leer fegt und die Kneippen füllt, geniesse zum letzten Mal den Trubel eines afrikanischen Marktes , freue mich über wunderschöne Sonnenaufgänge am Atlantik und geniesse das Leben und die Hitze Accras bevor es zurück geht nach Germany.
Bye Bye Africa!!





10.01.-17.01.2010

17 01 2010

Kumasi-Cape Town-Kakum Nationalpark-Kokrobite
Km.: plus 480 Kilometer
Es ist Sonntag als wir in Kumasi ankommen und das Christentum, es ist das erste christliche Land auf dieser Reise, macht sich deutlich bemerkbar.Alle Shops, Restaurants und Bars sind geschlossen, denn Sonntag ist Kirchgangtag, nur der sonntägliche Markt ist voller Leben und Geschrei.
Kumasi ist die Hauptstadt der Ashanti, hier lebt ihr König, der einen sehr grossen Einfluss geniesst und ohne dessen Zustimmung kaum etwas unter den Ashanti entschieden wird.Auch in der Regierung geniesst er relativ viel Einfluss und bestimmt so die Politik des Landes mit.
Kumasi ist so ganz anderst als die vorherigen westafrikanischen Städte, es ist um einiges lauter, in jedem Shop und in jeder Bar wird Musik in einer ohrenbetäubenden Lautstärke gespielt, die Menschen wirken viel rauher und häufig finden Unterhaltungen mit einem unglaublichen Geschrei statt, an vielen Ecken stehen Strassenprediger, die voller Enthusiasmus und Eifer die ganze Strasse bekehren wollen, das Christentum wird hier im alltäglichen Strassenbild sehr deutlich, jedes Taxi fährt mit Gottes Segen, es wird Werbung im Namen Jesus betrieben und die Ghanaer sind sehr prüde.Unerwartet für mich, nachdem in den islamischen Ländern die Religion nebenbei und unauffällig gelebt wurde, fühle ich mich hier ein bisschen überrollt.
Dafür ist das Nachtleben umso interressanter, jede zweite Strassenkneippe verwandelt sich bei Dunkelheit in eine bunt blinkende Diskothek in die sich auch unter der Woche die Menschen drängeln.
Kumasis Markt, der grösste in Ghana und einer der grössten in Westafrika, ist eine Attraktion für sich.
Er zieht sich über mehrere Strassenblöcke, alte Eisenbahngleise und grosse Gebäudekomplexe.Es ist unmöglich sich den ganzen Markt anzuschauen und so schlendern wir von einem Gässchen in das Nächste und lassen uns treiben.Es gibt viel mehr Gemüse und Obst als in den Sahelländern, ein riesiges europäiasches Angebot an Kleidern, Schuhen und Kosmetik, ein Strassenzug nur für Fetische, Affenköpfe, getrocknete Schlangen und Spinnen und Kräuter stapeln sich hier in einem bunten Wirrwarr, auf dem Fleischmarkt sehen wir Schweinehufe und getrocknete Ohren, hier eine Delikatesse, und riesige Schnecken die sich in ihrem faustgrossen Gehäuse verkrochen haben.
Kumsai ist allein wegen seines Marktes einen Besuch wert, da er überaus faszinierend und eindrucksvoll ist!!
Die Fahrt im trou trou in den Süden Ghanas, führt vorbei an wunderschönen Regenwäldern, in allen möglichen Grüntönen leuchtet der Wald und auch die Luftfeuchtigkeit verändert sich.Vorher staubig, heiss und trocken, ist es nun heiss und feucht.So feucht, dass man sich auch nach einer Dusche nicht frischer fühlt.
Cape Town ist eine kleine Stadt am Atlantik, das europäische Fort, zu Zeiten der Sklaverei erbaut, ist sehr beeindruckend und gehört zu den schönsten der unendlich vielen Forts in Ghana.
Auch Cape Town sprüht nur so vor Leben, Musik überall, kleine Strassenstände, wo man morgens inmitten des Verkehrs seinen Kaffee trinkt und das Leben beobachtet.
Von hier geht es in den Kakum Nationalpark, ein recht kleiner Park mit einem beeindruckenden Regenwald und einer wunderschönen Campside mitten im Wald, wo man unter einem Moskitonetz auf einer Holzplattform schläft und Nachts den Geräuschen des Urwaldes lauscht.
Kokrobite ist die letzte Station vor Accra.
Ein kleines Dorf direkt am Atlantik.Der Atlantik ist hier, wie überall an der Küste, nicht ungefährlich und die Wellen beeindruckend und unheimlich kräftig.
Kleine Kinder surfen hier mit einfachen Holzbretten auf den Wellen, die Fischer kämpfen mit der Brandung, und öfters hat man den Eindruck das die Boote von den Wellen demnächst umgeworfen werden, Mädchen und Frauen verkaufen Kokosmilch und Ananas am Strand und viele Rastas, aus ganz Westafrika, haben sich hier ein neues Leben aufgebaut.
Die Tage vergehen am Strand mit vielen neuen Bekanntschaften und Reisegeschichten.





09.01.-10.01.

10 01 2010

Ouaghadougou-Kumasi
Km.: …plus 800 Kilometer
Eine 14 stuendige Busfahrt dehnt sich zu langen 24 Stunden aus….
Ouaghadougous Busbahnhof ist ein wundervoller, bunter Trubel, der einem das stundenlange Warten, der Bus hat 3 Stunden Verspaetung, ganz kurz vorkommen laesst.
Friseure werben mit ihren klappernden Scheren um Kundschaft, zwischen den Bussen werden Omlettes und Kaffee serviert,Haendler mit allem was das Herz begehrt tragen ihre Ware auf dem Kopf spazieren und der ganze Bahnhof pulsiert vor Leben.
Eine Gruppe von Frauen aus dem Sahel haelt den ganzen Bahnhof in Atem, ueber zwei Stunde sind die Maenner beschaeftigt dass 2-3 Meter hochgestappelte Gepaeck auf dem Busdach abzuladen und auf dem naechsten Busdach wieder aufzuladen.
Waehrend dessen sitzen die Frauen gemuetlich zwischen den Bussen auf ihren Decken und bruehen Tee, stillen ihre Kinder und halten ein Schlaefchen.
Sie sind eindrucksvolle Erscheinungen, hochgewachsen und zaeh, mit sehr feinen und eleganten Gesichtszuegen,der Hinterkopf kahl rasiert und ueber der Stirn eine grosse Haartolle.
Die Frauen strahlen eine solche Eleganz und Ruhe aus, dass man sie stundenlang beobachten moechte.
Mit drei stuendiger Verspaetung geht es 20 Kilometer aus der Stadt heraus bis zur ersten Panne, ein paar Mechaniker verkürzen uns das Warten mit Tee,die 200 Kilometer bis zur Grenze dehnen sich auf einer Piste die aus riesigen Kratern besteht unendlich aus, dafür ist die Abfertigung an der Grenze schnell und wir freuen uns auf ein schnelles Weiterkommen…jedoch ist kein Bus in Sicht.Er hatte die nächste Panne direkt hinter dem Grenzübergang!!
Das Warten am Strassenrand, zusammen mit all den anderen Passagieren und einem netten Lkw Fahrer der uns anbietet uns bis Kumasi mit zu nehmen, falls der Bus nicht weiter fährt,ist nach 3 Stunden vorbei und endlich geht es hinein nach Ghana!!!
Die Nacht im Bus wird lange, alle 20 Minuten werden wir durch eine Polizeikontrolle gestoppt, Licht an, Polizei rein, Polizei raus, Licht aus und 20 Minuten weiter gefahren und das ganze wieder von vorne!!!
Morgens um sechs kommen wir endlich in Kumasi an und landen im sonntäglichen Marktgetümmel Kumasis!!!





04.01.-09.01.

8 01 2010

Bobo Dioulasso- Ouaghadougou
Km: und nocheinmal 340 Kilometer mehr…
Die Busfahrt nach Ouaghadougou dauert einen ganzen Tag, da der Bus staendig neue Leute einlaedt und Andere aus..Muede erreiche ich Ouaghadougou.
Der geplante Aufenthalt von 3 Tagen dehnt sich zu fast einer Woche aus, da der Ambassador von Ghana keine Zeit fuer Visaangelegenheiten hat, der Bus nach Ghana nicht faehrt, Gruende unbekannt und man so die Tage mit Warten in der staubigen Hitze von Burkinas Hauptstadt verbringt!!!Aber nun ist ein neues Ticket gebucht und morgen geht es in einer 14 stuendigen Reise in den Sueden Ghanas!!!





29.12.-04.01.2010

4 01 2010

Banfora-Bobo Dioulasso
Km:…400 mehr!!!
Die Strasse nach Banfora, in den Sueden Burkinas, ist fuer, dass so an trockene Landschaften gewoehnte, Auge eine Freude!!Es gibt immer mehr Baeume und gruene Straeucher,der Staub der Sahara wird weniger und es eroeffnen sich bis an den Horizont Zuckerrohrplantagen, in einem wunderbaren gruen.
Auch nimmt die Anzahl der Brunnen zu, in denen Frauen und Kinder unter grosser Anstrengung das Wasser fuer das taegliche Leben bekommen.
Die Umgebung Banforas ist sehr wasserreich, mit mehreren kleinen Seen und Fluessen, in 2 der Seen gibt es Flusspferde, die sich hier das Wasser mit den Menschen teilen. Tagsueber ziehen die Fischer hinaus, kleine Kinder geniessen die Kuehle des Wassers in der Mittagshitze und Frauen waschen Waesche, abends und Nachts jedoch gehoert der See und das Ufer den Flusspferden.
Inmitten der Zuckerrohrplantagen liegt umgeben von riesigen alten Baeumen ein Wasserfall, der Fluss oberhalb der Faelle hat in das Gestein kleine Becken gewaschen; in denen man wunderbar baden kann.
Die Naechte verbringen wir in einer wunderbar vom Vollmond erleuchteten Landschaft.
Zurueck in Bobo verbringe ich Sylvester in der Gesellschaft von Burkinabes, Franzosen und Niederlaendern.Mitternacht verbringen wir auf einer staubigen Strasse in einem Aussenviertel von Bobo,ueberall haben sich kleine Strassenbars aufgetan, kleine Kinder schmeissen Boeller, begeistert werden wir mit einem freundlichen Bonne Anne begruesst und auch die Kinder scheinen ein bisschen betrunken..
Wir enden in der Altstadt Bobos, in einem riesigen Trubel, ein guter Start fuer das neue Jahr!!!
In den naechsten Tagen werden wir haeufiger von Matthieu eingeladen und das Mittagessen bei ihm Zuhause ist eines der schoensten Erlebnisse dieser Reise.
Die ganze Nachbarschaft hat sich versammelt, Matthieu spielt die Djembe zusammen mit den Kindern, denen er Trommelunterricht gibt, und ich bin begeistert davon, mit welcher Kraft ein kleiner vierjaehriger Junge die Trommel schlagen kann!!Sehr frueh lernen die Jungen hier das Trommel spielen und schon die kleinsten Haende wirken sehr mitgenommen.Uebersaeht mit Schwillen,kleinen Wunden und teilweisse deformierten Fingern muss es oft sehr schmerzhaft sein, die Djembe wird jeden Tag gespielt, da eine Pause den Wiederanfang nur noch schmerzhafter machen wuerde.
Es gibt Milletbier und Essen fuer alle, ich empfinde Hochachtung fuer Matthieus Schwester die ueber 50 Menschen bewirtet und den ganzen Tag in der Kueche steht , ohne ihre gute Laune zu verlieren.Eine Musikergruppe aus der Nachbarschaft hoert den Tumult und gibt ein spontanes Konzert, begleitet von tanzenden Maennern in einem unglaublichen Rhytmus.
Matthieu gab uns in Bobo die Gelegenheit einen Einblick in das Leben der Menschen hier zu bekommen, Konzerte zu sehen , die wir nie gefunden haetten und ein bisschen mehr ueber die Kultur der Burkinabers zu lernen.
Vielen Dank dafuer, er hat die Tage in Bobo unvergesslich gemacht!!
Zuerst nur ein Gedanke, habe ich mich nun entschlossen, die letzten Wochen als Backpacker zu reisen, alleine zu reisen; selbst zu bestimmen und dadurch auch mehr Menschen kennen zu lernen,wird die naechsten Wochen bis Accra umso interressanter machen…





25.12.-29.12.

29 12 2009

Bobo-Dioulasso
Bobo ist die Haupstadt der Musik in Burkina Faso.
Nirgendwo sonst ist das Djembe und das Balofon so praesent, jeden Abend findet man in irgendeiner Strasse Bobos ein lokales Konzert,es muss garnicht gross verkuendet werden , die Trommeln hoert man meilenweit und die Menschen versammeln sich spontan und beginnen mitten am Strassenrand zu tanzen.Kleine Jungen und Maenner haben so einen schnellen Rhytmus, dass man als Europaer nur neidisch sein kann, Frauen mit einem kleinen Kind auf dem Ruecken, verwandeln sich in Derwische, waehrend ihre Kinder auf dem Ruecken nur so auf und ab huepfen und die Musiker freuen sich ueber ihnen zugestecktes Geld, Zigaretten und Bier.
Bobo bietet zu dieser Jahreszeit auch viele Festivals und Konzerte, provisorisch errichtete Buehnen auf der Strasse, auf denen Djembegruppen, Maskentaenzer und Saenger auftreten.Bis spaet in die Nacht wird gefeiert, getanzt und das lokale Millet Bier getrunken, dass fuer einen europaeischen Magen doch schwer verdaulich ist!!
Das Highlight Bobos ist fuer mich ein Konzert eines Raggaesaengers aus Guinee.Aufgrund seiner politischen Songs wurde er im eigenen Land nicht mehr gebilligt und tourt nun durch Westafrika und gibt Konzerte wo es erlaubt ist.Was viele Laender hier ausschliesst, da er prinzipiell Millitaerregime, Korruption und Ausbeutung anprangert.Sehr praegend ist fuer mich der Stolz der Menschen hier in Burkina auf ihre Kultur , ihre Musik und ihr Land.Nur die Verzweiflung und die Armut treibt sie nach Europa, niemals aber der freie Wille, die Menschen wollen hier leben,jedoch mit den gleichen Moeglichkeiten wie wir sie in Europa geniessen.
Bobo ist eine gemuetliche Stadt, ueberall gibt es Riz Sauce Restaurants,kleine am Strassenrand errichtete Staende mit lokalem Food , ueberall bekommt man am Strassenrand einen Nescafe serviert und es herrscht trotz der Groesse Bobos kaum Hektik.
Der Grand Marche ist einer der schoensten auf dieser Reise, wenn man wollte koennte man sich hier einen ganzen Haushalt einrichten!!
Bunte Seifen, fein gestapelte Kosmetik, Stioffe in allen Farben und Mustern, pyramidenartig gestapeltes Obst und Gemuese,Naegel und Toepfe, alles mit viel Liebe arrangiert, inmitten eines Trubels und Geschreis, der Haendler und Handelnden.
In Bobo sind jedoch auch die Koranschulenkinder ueberaus praesent.Von den Eltern weggegeben; in der Hoffnung auf ein besseres Leben,ziehen sie mit ihren Konservendosen durch die Strassen um um Essen zu betteln.Auch nicht zu uebersehen ist die grosse Anzahl an geistig Kranken, die zum Teil nackt durch die Strassen ziehen.Von der Gesellschaft ausgeschlossen, ohne jegliche medikamentoese Hilfe, werden sie zwar toleriert,aber haben keine Chance auf ein normales Leben, da psychische Erkrankungen hier ueberhaupt nicht anerkannt oder selten zu behandeln sind.
Die Tage in Bobo vergehen wie im Flug mit Konzerten, Festivals und vielen neuen Bekanntschaften, so dass ich garnicht mehr weg moechte, die Stadt hat trotz der auch negativen Seiten ueberaus viel Charme und laedt zum laenger bleiben ein!!





Burkina Faso : 24.12.-25.12.

26 12 2009

Bandiagara-Gassan-Bobo-Dioulasso
Km: 7880-8365

Die letzten 80 Kilometer in Mali legen wir in Begleitung des Harmattan zurueck.Einem fuer diese Jahreszeit typischen Wind aus der Sahara der das ganze Land mit Staub und Sand ueberzieht und einen nicht weiter als einen Kilometer sehen laesst.Auch die ersten Tage in Burkina verbringen wir im diesigen Licht des Harmattan.
Der Grenzuebergang ist eine wahre Freude,ohne jegliche Probleme bringen wir den , sich ueber 50 Kilometer hinziehenden, Grenzuebergang hinter uns.Ohne das wir es merken stehen wir ploetzlich mitten in Burkina Faso und haetten fast den Polizeiposten uebersehen, so klein und unscheinbar ist er.
Den Abend des 24. verbringen wir auf einer fast leeren Lodge, mitten im Nirgendwo und fuer ein Telefonat muss man den naechsten Huegel besteigen!!
Dafuer haben wir sehr amuesante Unterhaltung durch den Eigentuemer, einem Italiener, und seinen Angestellten, die mit uns Weihnachten feiern.
Burkina Faso wirkt im Vergleich zu Mali, trotz dessen, dass es eines der aermsten Laender der Welt ist, sehr viel fortschrittlicher in vielerlei Hinsicht.
Es gibt, schon lange nicht mehr gesehen, Ampeln und es werden die Verkehrsregeln auch streng befolgt!Haeufiger ernten wir strafende Blicke, als wir, die uns nicht ganz erklaerlichen Regeln, fuer Fussgaenger uebersehen.
Ganz Burkina Faso scheint mobil zu sein, entweder auf einem Fahrrad oder auf einem der vielen Mopeds, auch viele der Frauen fahren Fahrrad und Moped, haeufig mit einem Kind auf dem Ruecken, in Mali unvorstellbar!!
Als wir auf der Lodge in den „Genuss“ eines Fernsehers kommen, faellt einem im lokalen Programm sofort die Aufklaerungsprogramme fuer Umwelt, Fahrverhalten, Hygiene etc . ins Auge.
Auch die „Autobahn“ zwischen Dedougou und Bobo-Dioulasso, wirkt mit seinen modernen Zahlanlagen aeusserst faszinierend und unerwartet!!