17.01.-19.01.

19 01 2010

Accra
Km: plus die letzten 40 Kilometer dieser Reise…
Accra ist eine riesige Stadt mit einer 24 stündigen Rush Hour, in der 10 Kilometer zu einer 2-3 stündigen Reise werden können!!
Nach Mali und Burkina sind die Supermärkte und Shops hier unglaublich, es gibt Käse, Schokolade und alles ist europäisch angehaucht.
Die Taxifahrten sind eine Herausforderung, da die Conductor die Namen der Orte so schnell herausschreien, dass man sie kaum versteht und man öfters das richtige Taxi verpasst!!
Häufiger erleben wir in den Bussen und Taxis Prediger und Salbenverkäufer die mit lauter Stimme Gott oder ihre Salbe anpreisen und von deren Stimme es kein Entkommen gibt!!
Auch Kirchenlieder sind in den Bussen äußerst beliebt und so kann eine Busfahrt zu einem kleinen Gottesdienst werden, in dem die Leute beten, laut mitsingen oder sogar im Gedränge des Busses zu tanzen versuchen!!
Und nun sehe ich auch zum ersten Mal die berühmten Särge von Ghana, hier werden die Menschen häufig nicht in einem einfachen Holzsarg beerdigt, sondern in einem extra gestalteten Sarg, der ihrem Beruf oder ihren Vorlieben entspricht.So kann ein Fischer seine letzte Ruhestätte in einem Sarg in Form eines Miniaturbootes finden, ein reicher Mann in einem Mercedessarg, oder in einem Fisch, Zebra oder Flugzeug!!
Die letzten Tage vergehen wie im Flug, ich erlebe die Fußballbegeisterung der Ghanaer beim African Nation Cup, der alle Strassen leer fegt und die Kneippen füllt, geniesse zum letzten Mal den Trubel eines afrikanischen Marktes , freue mich über wunderschöne Sonnenaufgänge am Atlantik und geniesse das Leben und die Hitze Accras bevor es zurück geht nach Germany.
Bye Bye Africa!!





10.01.-17.01.2010

17 01 2010

Kumasi-Cape Town-Kakum Nationalpark-Kokrobite
Km.: plus 480 Kilometer
Es ist Sonntag als wir in Kumasi ankommen und das Christentum, es ist das erste christliche Land auf dieser Reise, macht sich deutlich bemerkbar.Alle Shops, Restaurants und Bars sind geschlossen, denn Sonntag ist Kirchgangtag, nur der sonntägliche Markt ist voller Leben und Geschrei.
Kumasi ist die Hauptstadt der Ashanti, hier lebt ihr König, der einen sehr grossen Einfluss geniesst und ohne dessen Zustimmung kaum etwas unter den Ashanti entschieden wird.Auch in der Regierung geniesst er relativ viel Einfluss und bestimmt so die Politik des Landes mit.
Kumasi ist so ganz anderst als die vorherigen westafrikanischen Städte, es ist um einiges lauter, in jedem Shop und in jeder Bar wird Musik in einer ohrenbetäubenden Lautstärke gespielt, die Menschen wirken viel rauher und häufig finden Unterhaltungen mit einem unglaublichen Geschrei statt, an vielen Ecken stehen Strassenprediger, die voller Enthusiasmus und Eifer die ganze Strasse bekehren wollen, das Christentum wird hier im alltäglichen Strassenbild sehr deutlich, jedes Taxi fährt mit Gottes Segen, es wird Werbung im Namen Jesus betrieben und die Ghanaer sind sehr prüde.Unerwartet für mich, nachdem in den islamischen Ländern die Religion nebenbei und unauffällig gelebt wurde, fühle ich mich hier ein bisschen überrollt.
Dafür ist das Nachtleben umso interressanter, jede zweite Strassenkneippe verwandelt sich bei Dunkelheit in eine bunt blinkende Diskothek in die sich auch unter der Woche die Menschen drängeln.
Kumasis Markt, der grösste in Ghana und einer der grössten in Westafrika, ist eine Attraktion für sich.
Er zieht sich über mehrere Strassenblöcke, alte Eisenbahngleise und grosse Gebäudekomplexe.Es ist unmöglich sich den ganzen Markt anzuschauen und so schlendern wir von einem Gässchen in das Nächste und lassen uns treiben.Es gibt viel mehr Gemüse und Obst als in den Sahelländern, ein riesiges europäiasches Angebot an Kleidern, Schuhen und Kosmetik, ein Strassenzug nur für Fetische, Affenköpfe, getrocknete Schlangen und Spinnen und Kräuter stapeln sich hier in einem bunten Wirrwarr, auf dem Fleischmarkt sehen wir Schweinehufe und getrocknete Ohren, hier eine Delikatesse, und riesige Schnecken die sich in ihrem faustgrossen Gehäuse verkrochen haben.
Kumsai ist allein wegen seines Marktes einen Besuch wert, da er überaus faszinierend und eindrucksvoll ist!!
Die Fahrt im trou trou in den Süden Ghanas, führt vorbei an wunderschönen Regenwäldern, in allen möglichen Grüntönen leuchtet der Wald und auch die Luftfeuchtigkeit verändert sich.Vorher staubig, heiss und trocken, ist es nun heiss und feucht.So feucht, dass man sich auch nach einer Dusche nicht frischer fühlt.
Cape Town ist eine kleine Stadt am Atlantik, das europäische Fort, zu Zeiten der Sklaverei erbaut, ist sehr beeindruckend und gehört zu den schönsten der unendlich vielen Forts in Ghana.
Auch Cape Town sprüht nur so vor Leben, Musik überall, kleine Strassenstände, wo man morgens inmitten des Verkehrs seinen Kaffee trinkt und das Leben beobachtet.
Von hier geht es in den Kakum Nationalpark, ein recht kleiner Park mit einem beeindruckenden Regenwald und einer wunderschönen Campside mitten im Wald, wo man unter einem Moskitonetz auf einer Holzplattform schläft und Nachts den Geräuschen des Urwaldes lauscht.
Kokrobite ist die letzte Station vor Accra.
Ein kleines Dorf direkt am Atlantik.Der Atlantik ist hier, wie überall an der Küste, nicht ungefährlich und die Wellen beeindruckend und unheimlich kräftig.
Kleine Kinder surfen hier mit einfachen Holzbretten auf den Wellen, die Fischer kämpfen mit der Brandung, und öfters hat man den Eindruck das die Boote von den Wellen demnächst umgeworfen werden, Mädchen und Frauen verkaufen Kokosmilch und Ananas am Strand und viele Rastas, aus ganz Westafrika, haben sich hier ein neues Leben aufgebaut.
Die Tage vergehen am Strand mit vielen neuen Bekanntschaften und Reisegeschichten.





09.01.-10.01.

10 01 2010

Ouaghadougou-Kumasi
Km.: …plus 800 Kilometer
Eine 14 stuendige Busfahrt dehnt sich zu langen 24 Stunden aus….
Ouaghadougous Busbahnhof ist ein wundervoller, bunter Trubel, der einem das stundenlange Warten, der Bus hat 3 Stunden Verspaetung, ganz kurz vorkommen laesst.
Friseure werben mit ihren klappernden Scheren um Kundschaft, zwischen den Bussen werden Omlettes und Kaffee serviert,Haendler mit allem was das Herz begehrt tragen ihre Ware auf dem Kopf spazieren und der ganze Bahnhof pulsiert vor Leben.
Eine Gruppe von Frauen aus dem Sahel haelt den ganzen Bahnhof in Atem, ueber zwei Stunde sind die Maenner beschaeftigt dass 2-3 Meter hochgestappelte Gepaeck auf dem Busdach abzuladen und auf dem naechsten Busdach wieder aufzuladen.
Waehrend dessen sitzen die Frauen gemuetlich zwischen den Bussen auf ihren Decken und bruehen Tee, stillen ihre Kinder und halten ein Schlaefchen.
Sie sind eindrucksvolle Erscheinungen, hochgewachsen und zaeh, mit sehr feinen und eleganten Gesichtszuegen,der Hinterkopf kahl rasiert und ueber der Stirn eine grosse Haartolle.
Die Frauen strahlen eine solche Eleganz und Ruhe aus, dass man sie stundenlang beobachten moechte.
Mit drei stuendiger Verspaetung geht es 20 Kilometer aus der Stadt heraus bis zur ersten Panne, ein paar Mechaniker verkürzen uns das Warten mit Tee,die 200 Kilometer bis zur Grenze dehnen sich auf einer Piste die aus riesigen Kratern besteht unendlich aus, dafür ist die Abfertigung an der Grenze schnell und wir freuen uns auf ein schnelles Weiterkommen…jedoch ist kein Bus in Sicht.Er hatte die nächste Panne direkt hinter dem Grenzübergang!!
Das Warten am Strassenrand, zusammen mit all den anderen Passagieren und einem netten Lkw Fahrer der uns anbietet uns bis Kumasi mit zu nehmen, falls der Bus nicht weiter fährt,ist nach 3 Stunden vorbei und endlich geht es hinein nach Ghana!!!
Die Nacht im Bus wird lange, alle 20 Minuten werden wir durch eine Polizeikontrolle gestoppt, Licht an, Polizei rein, Polizei raus, Licht aus und 20 Minuten weiter gefahren und das ganze wieder von vorne!!!
Morgens um sechs kommen wir endlich in Kumasi an und landen im sonntäglichen Marktgetümmel Kumasis!!!





04.01.-09.01.

8 01 2010

Bobo Dioulasso- Ouaghadougou
Km: und nocheinmal 340 Kilometer mehr…
Die Busfahrt nach Ouaghadougou dauert einen ganzen Tag, da der Bus staendig neue Leute einlaedt und Andere aus..Muede erreiche ich Ouaghadougou.
Der geplante Aufenthalt von 3 Tagen dehnt sich zu fast einer Woche aus, da der Ambassador von Ghana keine Zeit fuer Visaangelegenheiten hat, der Bus nach Ghana nicht faehrt, Gruende unbekannt und man so die Tage mit Warten in der staubigen Hitze von Burkinas Hauptstadt verbringt!!!Aber nun ist ein neues Ticket gebucht und morgen geht es in einer 14 stuendigen Reise in den Sueden Ghanas!!!





29.12.-04.01.2010

4 01 2010

Banfora-Bobo Dioulasso
Km:…400 mehr!!!
Die Strasse nach Banfora, in den Sueden Burkinas, ist fuer, dass so an trockene Landschaften gewoehnte, Auge eine Freude!!Es gibt immer mehr Baeume und gruene Straeucher,der Staub der Sahara wird weniger und es eroeffnen sich bis an den Horizont Zuckerrohrplantagen, in einem wunderbaren gruen.
Auch nimmt die Anzahl der Brunnen zu, in denen Frauen und Kinder unter grosser Anstrengung das Wasser fuer das taegliche Leben bekommen.
Die Umgebung Banforas ist sehr wasserreich, mit mehreren kleinen Seen und Fluessen, in 2 der Seen gibt es Flusspferde, die sich hier das Wasser mit den Menschen teilen. Tagsueber ziehen die Fischer hinaus, kleine Kinder geniessen die Kuehle des Wassers in der Mittagshitze und Frauen waschen Waesche, abends und Nachts jedoch gehoert der See und das Ufer den Flusspferden.
Inmitten der Zuckerrohrplantagen liegt umgeben von riesigen alten Baeumen ein Wasserfall, der Fluss oberhalb der Faelle hat in das Gestein kleine Becken gewaschen; in denen man wunderbar baden kann.
Die Naechte verbringen wir in einer wunderbar vom Vollmond erleuchteten Landschaft.
Zurueck in Bobo verbringe ich Sylvester in der Gesellschaft von Burkinabes, Franzosen und Niederlaendern.Mitternacht verbringen wir auf einer staubigen Strasse in einem Aussenviertel von Bobo,ueberall haben sich kleine Strassenbars aufgetan, kleine Kinder schmeissen Boeller, begeistert werden wir mit einem freundlichen Bonne Anne begruesst und auch die Kinder scheinen ein bisschen betrunken..
Wir enden in der Altstadt Bobos, in einem riesigen Trubel, ein guter Start fuer das neue Jahr!!!
In den naechsten Tagen werden wir haeufiger von Matthieu eingeladen und das Mittagessen bei ihm Zuhause ist eines der schoensten Erlebnisse dieser Reise.
Die ganze Nachbarschaft hat sich versammelt, Matthieu spielt die Djembe zusammen mit den Kindern, denen er Trommelunterricht gibt, und ich bin begeistert davon, mit welcher Kraft ein kleiner vierjaehriger Junge die Trommel schlagen kann!!Sehr frueh lernen die Jungen hier das Trommel spielen und schon die kleinsten Haende wirken sehr mitgenommen.Uebersaeht mit Schwillen,kleinen Wunden und teilweisse deformierten Fingern muss es oft sehr schmerzhaft sein, die Djembe wird jeden Tag gespielt, da eine Pause den Wiederanfang nur noch schmerzhafter machen wuerde.
Es gibt Milletbier und Essen fuer alle, ich empfinde Hochachtung fuer Matthieus Schwester die ueber 50 Menschen bewirtet und den ganzen Tag in der Kueche steht , ohne ihre gute Laune zu verlieren.Eine Musikergruppe aus der Nachbarschaft hoert den Tumult und gibt ein spontanes Konzert, begleitet von tanzenden Maennern in einem unglaublichen Rhytmus.
Matthieu gab uns in Bobo die Gelegenheit einen Einblick in das Leben der Menschen hier zu bekommen, Konzerte zu sehen , die wir nie gefunden haetten und ein bisschen mehr ueber die Kultur der Burkinabers zu lernen.
Vielen Dank dafuer, er hat die Tage in Bobo unvergesslich gemacht!!
Zuerst nur ein Gedanke, habe ich mich nun entschlossen, die letzten Wochen als Backpacker zu reisen, alleine zu reisen; selbst zu bestimmen und dadurch auch mehr Menschen kennen zu lernen,wird die naechsten Wochen bis Accra umso interressanter machen…





25.12.-29.12.

29 12 2009

Bobo-Dioulasso
Bobo ist die Haupstadt der Musik in Burkina Faso.
Nirgendwo sonst ist das Djembe und das Balofon so praesent, jeden Abend findet man in irgendeiner Strasse Bobos ein lokales Konzert,es muss garnicht gross verkuendet werden , die Trommeln hoert man meilenweit und die Menschen versammeln sich spontan und beginnen mitten am Strassenrand zu tanzen.Kleine Jungen und Maenner haben so einen schnellen Rhytmus, dass man als Europaer nur neidisch sein kann, Frauen mit einem kleinen Kind auf dem Ruecken, verwandeln sich in Derwische, waehrend ihre Kinder auf dem Ruecken nur so auf und ab huepfen und die Musiker freuen sich ueber ihnen zugestecktes Geld, Zigaretten und Bier.
Bobo bietet zu dieser Jahreszeit auch viele Festivals und Konzerte, provisorisch errichtete Buehnen auf der Strasse, auf denen Djembegruppen, Maskentaenzer und Saenger auftreten.Bis spaet in die Nacht wird gefeiert, getanzt und das lokale Millet Bier getrunken, dass fuer einen europaeischen Magen doch schwer verdaulich ist!!
Das Highlight Bobos ist fuer mich ein Konzert eines Raggaesaengers aus Guinee.Aufgrund seiner politischen Songs wurde er im eigenen Land nicht mehr gebilligt und tourt nun durch Westafrika und gibt Konzerte wo es erlaubt ist.Was viele Laender hier ausschliesst, da er prinzipiell Millitaerregime, Korruption und Ausbeutung anprangert.Sehr praegend ist fuer mich der Stolz der Menschen hier in Burkina auf ihre Kultur , ihre Musik und ihr Land.Nur die Verzweiflung und die Armut treibt sie nach Europa, niemals aber der freie Wille, die Menschen wollen hier leben,jedoch mit den gleichen Moeglichkeiten wie wir sie in Europa geniessen.
Bobo ist eine gemuetliche Stadt, ueberall gibt es Riz Sauce Restaurants,kleine am Strassenrand errichtete Staende mit lokalem Food , ueberall bekommt man am Strassenrand einen Nescafe serviert und es herrscht trotz der Groesse Bobos kaum Hektik.
Der Grand Marche ist einer der schoensten auf dieser Reise, wenn man wollte koennte man sich hier einen ganzen Haushalt einrichten!!
Bunte Seifen, fein gestapelte Kosmetik, Stioffe in allen Farben und Mustern, pyramidenartig gestapeltes Obst und Gemuese,Naegel und Toepfe, alles mit viel Liebe arrangiert, inmitten eines Trubels und Geschreis, der Haendler und Handelnden.
In Bobo sind jedoch auch die Koranschulenkinder ueberaus praesent.Von den Eltern weggegeben; in der Hoffnung auf ein besseres Leben,ziehen sie mit ihren Konservendosen durch die Strassen um um Essen zu betteln.Auch nicht zu uebersehen ist die grosse Anzahl an geistig Kranken, die zum Teil nackt durch die Strassen ziehen.Von der Gesellschaft ausgeschlossen, ohne jegliche medikamentoese Hilfe, werden sie zwar toleriert,aber haben keine Chance auf ein normales Leben, da psychische Erkrankungen hier ueberhaupt nicht anerkannt oder selten zu behandeln sind.
Die Tage in Bobo vergehen wie im Flug mit Konzerten, Festivals und vielen neuen Bekanntschaften, so dass ich garnicht mehr weg moechte, die Stadt hat trotz der auch negativen Seiten ueberaus viel Charme und laedt zum laenger bleiben ein!!





Burkina Faso : 24.12.-25.12.

26 12 2009

Bandiagara-Gassan-Bobo-Dioulasso
Km: 7880-8365

Die letzten 80 Kilometer in Mali legen wir in Begleitung des Harmattan zurueck.Einem fuer diese Jahreszeit typischen Wind aus der Sahara der das ganze Land mit Staub und Sand ueberzieht und einen nicht weiter als einen Kilometer sehen laesst.Auch die ersten Tage in Burkina verbringen wir im diesigen Licht des Harmattan.
Der Grenzuebergang ist eine wahre Freude,ohne jegliche Probleme bringen wir den , sich ueber 50 Kilometer hinziehenden, Grenzuebergang hinter uns.Ohne das wir es merken stehen wir ploetzlich mitten in Burkina Faso und haetten fast den Polizeiposten uebersehen, so klein und unscheinbar ist er.
Den Abend des 24. verbringen wir auf einer fast leeren Lodge, mitten im Nirgendwo und fuer ein Telefonat muss man den naechsten Huegel besteigen!!
Dafuer haben wir sehr amuesante Unterhaltung durch den Eigentuemer, einem Italiener, und seinen Angestellten, die mit uns Weihnachten feiern.
Burkina Faso wirkt im Vergleich zu Mali, trotz dessen, dass es eines der aermsten Laender der Welt ist, sehr viel fortschrittlicher in vielerlei Hinsicht.
Es gibt, schon lange nicht mehr gesehen, Ampeln und es werden die Verkehrsregeln auch streng befolgt!Haeufiger ernten wir strafende Blicke, als wir, die uns nicht ganz erklaerlichen Regeln, fuer Fussgaenger uebersehen.
Ganz Burkina Faso scheint mobil zu sein, entweder auf einem Fahrrad oder auf einem der vielen Mopeds, auch viele der Frauen fahren Fahrrad und Moped, haeufig mit einem Kind auf dem Ruecken, in Mali unvorstellbar!!
Als wir auf der Lodge in den „Genuss“ eines Fernsehers kommen, faellt einem im lokalen Programm sofort die Aufklaerungsprogramme fuer Umwelt, Fahrverhalten, Hygiene etc . ins Auge.
Auch die „Autobahn“ zwischen Dedougou und Bobo-Dioulasso, wirkt mit seinen modernen Zahlanlagen aeusserst faszinierend und unerwartet!!





20.12.-24.12.

24 12 2009

Dogon Country
( Teli, Nombori,Tereli,Ireli,Youga Piri, Indelou)
Km:7740-7880
Eine kleiner , doch recht langgewordener , Eintrag ueber Dogon-Country…
Dogon Country zieht sich ueber das Dogon Plateu, den nach Sueden abfallenden Cliffs,dem darunter liegenden Falaise und dem Gondo Plain.
Viele der Doerfer liegen auf dem Plateu,weit verstreut, mit grossen Reisfeldern, da kleine Staudaemme entlang des Baches errichtet wurden, eine sehr fruchtbarer Gegend, im Vergleich zur Falaise.
In den Cliffs befinden sich kleine Dorfansammlungen der Tellem, die Jahrhunderte zuvor hier gelebt haben.Die Cliffs boten einen guten Schutz vor Tieren und Feinden.Bis vor einigen Jahrzehnten haben viele Dogon diese Cliffdoefer bewohnt, sind aber dann im Laufe der Jahre in neu erbaute Doerfer unterhalb der Cliffs, in die Falaise, gezogen.Die Cliffhauser werden jedoch in vielen Doerfern noch fuer Aufbewahrungen und vorallendingen als Totenhaeuser verwendet.Die Falaise ist eine Steppenlandschaft,die sich entlang der Cliffs zieht, wenige hundert Meter Richtung Sueden beginnen die Sandduenen hinter denen das Gondo Plain liegt.Weitere Dogondoerfern, eher abgelegen durch die schlechten Pisten, verteilen sich hier in der Steppenlandschaft.
Waehrend die Doerfer im Sueden aus Lehmarchitektur bestehen , sind die im Osten in den Cliffs haeufig aus Steinen.
Unsere Reise durch Dogon Country beginnen wir im Sueden, vom Plateu eroeffnet sich ein fantastischer Blick ins Valley, die dahinter liegenden Duenen und das Gondo Plain.
Teli, ist ein Dorf im Sueden,hier zog die letzte Familie erst vor 15 Jahren von den Cliffs in das neue Dorf hinunter.
Das Dorf ist im typischen Dogonstil erbaut, jede Familie besitzt eine ginna, ein von einer Lehmmauer umgebenes Areal, in dem sich die ginna banna, die Huette des Mannes, eine Huette fuer Frauen und Kinder und die granaries, die Aufbewahrungshuetten, die auf Stelzen liegen und deren strohgedecktes Dach an eine Hut erinnern, befinden.Jede Frau und jeder Mann hat seine eigene granarie.
Dem Dorf gemeinsam gehoeren ein Menstruationshaus, der Dorfplatz, auf dem die Maskentaenze stattfinden,eine Huette die den Maennern fuer Beratungen und des taeglichen Ausruhens (waehrend die Frauen arbeiten) vorbehalten ist und den binou shrine.Einer der vielen Plaetze die in einem Dorf heilig und nicht zu beruehren sind.
Telis Tellemarchitektur ist wunderbar erhalten, kleine Huetten und granaries zwaengen sich in die Felsen, ohne erkennbaren Weg kaum zugaenglich fuer Fremde.
In Teli werden die Tellemhaueser fuer Ritualzwecke verwendet und auch der lokale Hogon lebt hier oben.
Die Dogon wahren urspruenglich Animisten und ihr spiritueller Fuehrer der Hogon. Nicht in jedem Dorf gibt es noch einen Hogons, da in manchen Doerfen Christen und Moslems ueberwiegen.
Trotz der „neuen“ Religionen werden viele Rituale, heilige Plaetze, Tabus und Aengste beibehalten und in die angenommene Religion eingebunden.
In den letzten Jahren vollzieht sich ein erneuter Wandel hin zum Alten, um die Traditionen nicht aussterben zu lassen .
Der Hogon lebt, nachdem er erwaehlt wurde, das Leben eines Einsiedlers und wird nach seinem Tode an einem Ort, der nur fuer Hogons gedacht ist, in den Cliffs beerdigt.
Ein wichtiger Part der Dogonkultur und ihres Glaubes sind die Masken und die dazu gehoerigen Taenze.
Jeder Junge wird in dieser Tradition unterwiesen, selten nur eine Frau, die femme sacres, die dann jedoch einen solch hohen Status erreichen, dass sie an der gleichen Stelle wie die Hogons beerdigt werden.
Nombori, ist ein weiters Dogondorf auf der Falaise,schwer zugaenglich da von Duenen umgeben, aber um einiges groesser als Teli und mit wenig gut erhaltener Tellemarchitektur.Aufgrund seiner schwer zugaenglichen Lage erhaelt es nur wenige Besucher, was dass Interesse an uns noch steigert.Zudem ergibt sich fuer die Kinder wohl selten die Gelegenheit hinten an den Landrover geklammert durch das Dorf zu fahren!!
Der Weg nach Tereli, eines der bekannterern Doerfer, fuehrt an einem der heiligen Teiche vorbei, in denen Krokodile leben, die von den Dogon versorgt werden.Auch nur ein Blick hinein in den Teich kann schon sehr teuer werden!Denn in den gut besuchten Dogongegenden wird versucht aus allem Geld zu machen. In Tereli ragen die Granaries, besonders beeindruckend hervor und das Dorf zieht sich weit hinauf in die Klippen.
Die Naechte verbringen wir auf dem Gondo Plain, hier abseits des Tourismus, begegnen einem die Menschen wieder, wie sonst ueberall in Mali, mit einem strahlenden Laecheln und ohne den Wunsch irgendwie an Geld zu kommen.
Die wenigen Brunnen sind tief und versorgen ein ganzes Dorf mit Wasser.
Da das Grundwasser so tief ist, wird ein Kamel zum Heraufziehen des Wassers verwendet , fuer jeden Eimer Wasser, wird es hundert Meter in die Steppe gejagt um dann in gemuetlichem Schritt zurueck zum Brunnen zu laufen!!
Ein langes Unterfangen wenn eine grosse Herde an Kuehen und Schafen getraenkt werden muss.
Unser Weg fuehrt uns entlang der Cliffs, an den Doerfern vorbei bis in den Osten und den letzten hier angesiedelten Dogondoerfern,die in den Felsen der Cliffs leben.
Nur zu Fuss zugaenglich und ohne Pfade, kann ich nur Bewunderung empfinden fuer die Maedchen und Frauen die hier in einem halbstuendigen Marsch, schwere Eimer mit Wasser, ihren Weg ueber Felsen und Geroell hinauf ins Dorf finden.
Oben angekommen eroffnet sich ein kleines Plateu, in dem Youga Piri, versteckt zwischen Felsen, liegt.Eng ang stehen hier kleine Huetten aus Stein und um von einer Huette zur naechsten zu gelangen muss man fast klettern!!
Hier leben die Menschen zum Teil noch in der alten Tellemarchitektur die sich in den Felsen hinauf zieht.
Ziegen und Schafe lucken aus den Haeusern heraus, kleine Kinder springen von Fels zu Fels und alte Maenner arbeiten konzentriert an Holzstatuen.
Auf dem Plateu sehr versteckt und schwer zugaenglich liegt Indellou.
Ein wundervolles kleines Dorf, in dem die Bewohner Animisten sind.
Ohne einheimische Begeitung ist ein Zugang im Dorf nicht moeglich, da viele Orte heilig sind und viele Wege verboten.
Fotografieren ist nicht erlaubt und so wandert man in Begleitung durch dieses Dorf und ist darauf bedacht gegen keines der Gesetze zu verstossen.
Ein faszinierender Ausflug in eine ganz andere Welt.
Die Tage in Dogon Country sind wunderschoen und faszinierend und es ist aufjedenfall eine Gegend in die ich gerne zurueck kehren werde!!

Mali werde ich als das Land der Menschen in Erinnerung behalten, die immer ein strahlendes und herzliches Laecheln fuer einen haben und einem das Gefuehl geben willkommen zu sein in ihrem Land.

Besondere Hochachtung und Bewunderung gilt den Maedchen und Frauen Malis, die wie in vielen anderen afrikanischen Laendern auch, die ganze Arbeit und das taegliche Leben bewaeltigen.Sie schleppen meilenweit Wasser, erledigen die Feldarbeit,tragen den ganzen Tag kleine Kinder auf dem Ruecken, waschen die Waesche, zermoersern stundenlang Getreide in grossen Bottichen und gehen auf muehevolle Feuerholzsuche. Ohne die Frauen waere Afrika nicht was es ist.





17.12.-20.12.

20 12 2009

Djenne – Mopti
Km: 7520-7740

Djenne,Djenne,beautyfull Djenne!!
Djenne liegt auf einer kleinen Insel inmitten des Flusses Bani,umgeben von Suempfen und kleinen Flussauslauefen in der Regenzeit und ausgetrockneten Flusslaeufen und kargen Ebenen in der Trockenzeit.
Der erste Eindruck von Djenne ist ernuechternd, man erwartet so viel wenn man hier her kommt und dann sieht man auf den ersten Blick nur ein grosses Lehmdorf, mit einer Moschee die nicht auf den ersten Blick begeistert.
Gelangt man jedoch in das Innere der Stadt ist man begeistert.
Die ganze Stadt besteht aus Lehmarchitektur im sudanesischen und marokkanischen Stil.
Die Stadtmauer grenzt direkt am Wasser mit kleinen Wegen zum Wasser, eine staubige Strasse fuehrt einen im aeusseren Kreis durch die Stadt und muendet in kleinen, verwinkelten Gassen die ins Innere fuehren.
Der zentrale Platz ist umringt von Marktstaenden und mitten drin steht die beruehmte Moschee, mit den Lehmminaretten, Holzverstrehbungen, rotmetallenen Toren und kleinen Fenstern.Wandert man um die Moschee herum und verbringt etwas Zeit damit die Maenner auf ihrem Weg hinein zu beobachten , versteht man die Faszination die sie weltweit ausuebt.
Kleine Kinder jagen Reifen mit einem Stock durch die Gassen, Pferde und Esel bahnen sich mit schwer beladenen Karren ihren Weg,Frauen holen Wasser an den Brunnen und alte Maenner sitzen gemuetlich vor ihren Haeusern und beobachten das wilde Treiben.
Stundenlang kann man durch die engen Gassen wandern und entdeckt immer wieder eine noch schoenere Gasse.
Jaehrlich vor der Regenzeit werden alle Haeuser und die Moschee, mit Hilfe der ganzen Stadt, mit einer neuen Lehmschicht instandt gesetzt, damit sie den Regen ueberdauern.
Jeder Junge lernt hier in jungen Jahren die Tradition der Lehmbauten, um sie spaeter weiter geben zu koennen, denn Djenne lebt von dieser Tradition, und ohne sie wuerde die Stadt ihre Besucher verlieren.
Was die Schoenheit Djennes definitiv ein wenig truebt ist die Aufdringlichkeit der Guides und der Kinder, die alle in irgendeiner Weise an einem verdienen wollen.
Da die Tradition der Lehmbauten kein Abwassersystem einschliesst, leidet die ganze Stadt unter Schmutz und Abwasser auf den Wegen, manchmal entgeht man nur knapp herab tropfendem Wasser, da dieses ueber Rohre einfach auf die Strasse abgeleitet wird.
Auch der Fluss um die Stadt herum sieht sehr mitgenommen aus, da an ein und dergleichen Stelle Waesche gewaschen, Kinder gebadet, Schafe getraenkt und Abfall entsorgt wird.
Um die Stadt herum sind kleine Gaerten angelegt, die von Frauen und kleinen Kindern, auch waehrend der Mittagshitze, bewirtschaftet werden.
Durch die gerade erst beendete Regenzeit, ist alles gruen und blueht noch, die Kuehe durchwandern die Suempfe und jeder nuetzt das noch reichlich vorhandene Wasser!

Falls man davon ausgeht, dass Djenne an aufdringlichen Guides und Kindern nicht zu ueberbieten ist, so ist man noch nicht in Mopti gewesen.
Diese Stadt schwirrt nur so von Guides, Verkaeufern, Strassenkindern und Bettlern.
Alle zusammen machen einem das Spazierengehen in Mopti schwer und wenn man auch keinen Guide moechte, so haette er zumindest den Vorteil als Bodyguard zu fungieren, denn ohne einen solchen ist man innerhalb kuerzester Zeit durch Mensch und Sonne erschoepft!!
Was sehr schade ist, da Mopti mit seinem Hafen, der zentrale Umschlagplatz fuer Ware aus Nord nach Sued und umgekehrt ist.
Riesige Pirougen, schwer beladen mit Gut und Menschen, nehmen von hier ihre Reise nach Timbouctou und Gao auf und kiloschwere Salzplatten, aus dem Norden Malis, werden hier verladen, zerkleinert und abgepackt um danach nach Bamako weiter transportiert zu werden.Teilweise harren die Menschen stundenlang in den Pirougen aus, die im tieferen Wasser des Hafens, mit Hilfe kleinere Boote beladen werden, bis die Reise dann endlich losgeht.
Was Mopti auch sehr interessant macht, sind die verschiedenen Tribes, wie Touareg ,Peul,Bambara und Malinke die hier zusammentreffen und ein buntes Stadtbild ergeben.

Die Fahrt im Sammeltaxi, hinein in die Stadt, wirkt wie ein kleines Theaterstueck.
Ein alter Mercedeskastenwagen, der erst garnicht voll werden will und dann innerhalb von ein paar Minuten mit 27 Menschen und 5 Kindern vollgestopft wird.
Sofort nach Abfahrt beginnt die Diskussion um die Preise.Keiner will den vollen Preis zahlen, ist doch sein Bein zwischen Saecken eingeklemmt, der Arm garnicht mehr zu bewegen und der naechste muss mit Kindern auf dem Schoss auf dem Ersatzreifen sitzen!!
Scheine werden weitergereicht, aber nun hat der Kassierer keine Muenzen zum rausgeben, also wandern alle Scheine wieder zurueck an ihre BesitzerAber wer hat den nun bezahlt und will seinen Schein wieder und wer nicht?Jeder versucht an seine Muenzen in dieser Enge heran zu kommen, und nun wandern die Muenzen von Hand zu Hand quer durch das Auto.Das Wechselgeld muss auch verteilt werden und wieder wird Geld von links nach rechts und umgekehrt weitergereicht.
Es ist ein hin und Her von Scheinen und Muenzen,inmitten von Diskussionen,stillenden Muettern und lachenden Fahrgaesten!!





WELCOME TO MALI: 12.12.-17.12.

17 12 2009

Bamako-Taraya Bugu ( Bani River)
Km:7270-7520

Nach Dakar ist Bamako eine ganz andere Welt.
Die breiten Boulevards,hohen Gebaeude,modernen Haeuser von Dakar sind hier nicht zu finden, viele Strassen sind voller Schlagloecher und versandet, entlang der Strasse ziehen sich Wellblechhuetten und alte Gebaeude…
Bamako hat einen eher laendlichen , doerflichen Charakter, aber mit dem Fluss Niger der sich durch die Stadt windet doch sehr viel Charme !!
Nur der Ausgehboulevard , mit seinen modernen Kneippen und Clubs laesst einen wissen , dass man sich in der Haupststadt befindet.

Bamakos wunderbare Seite sind die Menschen, die Malier sind sehr zurueckhaltend und hoeflich.Keiner bedraengt einen, es wird Abstand gewahrt, man kann auf dem Markt einkaufen gehen, sich alles in Ruhe anschauen und erhaelt die richtigen Preise,die Kinder freuen sich ueber einen Gruss ohne nach Cadeus zu fragen,die Verkaeuferin im Laden freut sich ueber den Besuch, auch wenn man nachher nichts kauft und egal wo man hinkommt wird man mit einer angenehmen Nichtbeachtung gestraft und wie die Einheimischen behandelt.Gruesst man sie jedoch erhaelt man eine freudige Antwort und ein strahlendes Laecheln, dass von Herzen kommt!!!
Auch die Taxifahrer sind eine freudige Ueberraschung, als wir uns des Nachts durch Bamako fahren lassen um zu den verschiedensten Clubs zu kommen, ist der Fahrer so hoeflich zu warten und uns den Platz zu zeigen um sicher zu gehen, dass es uns auch gefaellt und er uns ruhigen Gewissens hier lassen kann. Ein Anderer hat waehrend der Fahrt eine Panne und organisiert fuer uns in der Rush Hour ein Taxi zum gleichen Preis,obwohl sowohl er als auch der der uebernimmt dabei keinen Profit machen!!

Die Tage vergehen mit Wanderungen entlang des Nigers, an dem die Frauen Waesche waschen, Kinder baden und Kuehe getraenkt werden, einem Spaziergang durch Bamako,anstrengenden Visagaengen, bei denen ich lerne dass Passfoto nicht gleich Passfoto ist und so zu wunderbaren Passfotos an einer Strassenecke gelange, aufgereiht auf einer Bank sass ich neben Maliern ,vor einem Bettuch, und wartete bis der Fotograf einmal die ganze Reihe durchgeknippst hatte!!

Der Silbermarkt in Bamako ist einzigartig und bietet wunderbaren Schmuck der Touaregs und anderer Tribes an.

Beim Ausgehen geniessen wir wunderbare Griot Musik um anschliessend woanderst auf die moderne importierte Musik zu treffen, die im Vergleich doch viel weniger Rhythmus und Feuer hat!

Die Fahrt nach Taraya Bugu gestaltet sich angenehm, denn auch die Polizeikontrollen sind hier nur ein Durchfahren ohne Angehalten zu werden.
Die Fahrt auf der Piste fuehrt uns durch eine Steppenlandschaft bis zum Fluss Bani.
Ein unerwartet breiter und tiefer Fluss, der in eine wunderschoene Landschaft, aus Eukalyptusbaeumen,Feldern und kleinen Lehmsiedlungen, eingebettet ist.
Auch hier sind die Menschen so freundlich und zurueckhaltend, dass es einem unglaublich vorkommt
Ueberall wird auf den Feldern geerntet und es sieht wunderschoen aus, wie die Frauen, in ihren bunten Kleidern,auf den Feldern stehen und das Getreide durch einen Sieb lesen waehrend sie in riesige Getreidewolken eingehuellt werden.
Es ist Marktag und alle sind auf dem Weg zu diesem Dorf, mit den Eselskarren, zu Fuss, elegant die Ware auf dem Kopf balancierend, und mit den kleinen Mopeds auf denen sogar drei Leute Platz haben!!
Kleine Kinder jagen Ziegen und Schafe durch die Gegend und jubeln wenn sie einem einen Tritt verpassen konnten!!
Nach 2 wuderschoenen Tagen mitten im Nirgendwo zwischen diesen, vom Westen unbeeinflussten, Doerfen geht es weiter Richtung Djenne..